Hier lesen Sie ermutigende Berichte von Menschen, die die Hilfe des Heiligen Geistes erhalten haben.

Inhalt:
[Die Buchbestellung]
[Das Telefonat]
[Der Handschuh]
[Die Zeit Gottes]
[Rechte Worte zur rechten Zeit]
[Das nützliche Traktat]

Die Buchbestellung

Bei uns gibt es die Möglichkeit, über eine Internetseite kostenlos evangelistische Bücher zu bestellen. Eine Frau aus der Nähe bestellte eines Tages Ende November relativ viele Bücher und übermittelte bei der Bestellung eine kurze merkwürdige Nachricht, die aber bewirkte, dass die Frau uns ein besonderes Anliegen wurde. Das Paket wurde also zusammengepackt, und da ich regelmäßig in den Ort fuhr, wollte ich die Portokosten sparen und das Paket direkt vorbeibringen. Was für eine Enttäuschung, als bei der Adresse besagter Name nicht zu finden war. Zwar erfuhr ich von einer Mieterin, dass sie erst kurz dort wohne, worauf ich schloss, dass die Frau, die die Literatur bestellt hatte, wohl vor Kurzem von dort ausgezogen sei. Wieder zu Hause machte ich mich daran, der Frau einen Brief zu schreiben, in dem ich sie darum bat, uns ihre neue Adresse mitzuteilen.

Umso größer die Enttäuschung, als auch dieser Brief wieder zurückkam. Immer wieder dachte ich an die Frau und betete für sie. Sollte das wirklich das letzte Wort gewesen sein. Ich war traurig.

Zum Jahresende schaute ich nochmals die Liste der Besteller durch und meine Augen wurden genau auf den Namen dieser Frau gelenkt. Dabei fiel mir auf, dass ich beim Übertragen der Hausnummer einen Fehler gemacht hatte. So konnte ich den Namen natürlich nicht finden. Eine Woche später durfte ich das Paket dann zur richtigen Hausnummer bringen.

S.M.

Das Telefonat

Heute in der Gemeinde hat ein Bruder erzählt, dass sein ehemaliger Arbeitskollege gestorben sei. Als dessen Krankheit bekannt wurde (vor 3 1/2 Jahren) habe man oft für ihn gebetet. Als es ihm wieder besser ging, wurden die Abstände größer. Ist es nicht oft so, dass wir viel beten, wenn gerade etwas akut ist? Wenn alles so dahinläuft, dann fällt leider oft das ernsthafte und anhaltende Gebet unter den Tisch. Dieses leider traurige Zeugnis hat mich dazu gebracht, heute für eine Frau zu beten, mit der ich schon einige Jahre Kontakt habe. Wenn sie anruft, dann bete ich immer ganz viel für sie, wenn ich länger nicht mit ihr rede, dann vergesse ich sie des Öfteren. Auf jeden Fall durfte ich heute Abend um ein Gespräch mit ihr bitten, und darum, ihr wieder einmal vom Herrn Jesus zu erzählen. Als keine 15 Minuten später das Telefon klingelte und sie dran war, konnte ich es kaum fassen! Nach etwa 20 Minuten, in denen sie mir ihre esoterischen Ansichten erzählte, ergab sich keine Gelegenheit, das Gespräch in eine andere Richtung zu lenken. Ich bat den Herrn um eine Wendung des Gesprächs, um eine Gelegenheit anzuknüpfen und um die rechten Worte. Und prompt erhörte Gott auch dieses Gebet. Ich kann nicht sagen, wie es geschah, aber innerhalb weniger Augenblicke konnte ich ihr wieder einmal von der Heiligkeit Gottes erzählen, von Seiner Gerechtigkeit und Seinem Gericht, aber auch von Seiner Liebe, die am Kreuz auf Golgatha sichtbar wird. Möge Gott nun auch den Rest an ihrem Herzen wirken.

S.M.

Nach oben

Der Handschuh

Während ich neulich während meiner Morgengymnastik aus dem Fenster schaute, fiel mir eine ältere Dame auf, die auf ihren Rollwagen gestützt auf der Straße vorüber ging. Ich hatte sie immer wieder auf der Straße gesehen, war jedoch nie mit ihr ins Gespräch gekommen. Doch war mir klar, dass diese Dame ohne den Herrn auf ewig verloren gehen würde. An diesem Tag war die Stimme des Heiligen Geistes deutlich, dass ich meine Gymnasik abbrechen sollte und mich zu dieser Frau halten sollte...

Kurzerhand nahm ich mir ein Traktat, ging zu dieser Frau und fragte sie, ob ich ihr irgendwie helfen könnte. Sie antwortete, dass ihr gerade aufgefallen war, dass sie bei ihren Besorgungen einen Handschuh verloren habe. Schnell wurden wir uns einig, dass ich die Geschäfte nochmals abklappern würde und auf den Weg achten würde, den sie gelaufen war. Ich fuhr den Weg zurück und erhielt in einer Drogerie auch den verlorenen Handschuh.
Nachdem ich wieder zu dieser Dame zurück gefahren war, kamen wir schnell ins Gespräch über die Dinge des Lebens und auch - dem Herrn sei Dank - über die Dinge des Glaubens. Ich konnte sie nicht zurück halten, mir für diese Tat ein paar Euros zu überreichen; dafür durfte ich ihr das Traktat geben. Sie fragte auch, zu welcher Religionsgemeinschaft ich gehören würde, und ich durfte ihr antworten, dass wir uns einfach Christen bzw. christliche Gemeinde nennen.

Ich verabschiedete mich von ihr mit der Erkenntnis, dass sie nun dem Reich Gottes ein Stück näher gekommen war. Dank für diese Begegnung gebührt jedoch Gott, der durch Seinen liebevollen Heiligen Geist in mein Leben und auch in das Leben dieser Frau gesprochen hat.

Ich glaube, dass diese Art von Führung jedem Christen offensteht, wenn er für Gottes Heiligen Geist offen wird.

Mögen der Leser und ich diese Frau in der Ewigkeit beim Herrn Jesus wieder sehen, Gott kann es machen, dass sie errettet wird...

G. F.


Nach oben



Die Zeit Gottes

Es ist mittlerweile schon etwa zwei Jahre her, dass ich Folgendes erlebt habe, aber es ist mir noch so lebhaft im Gedächtnis, als wäre es erst vor wenigen Tagen geschehen. Ich war bei einer Freundin in München zum Geburtstag eingeladen. Nach dem Fest sollte ich zu einer Freundin von ihr mitfahren, um dort zu übernachten und von dort aus am nächsten Tag in den Gottesdienst zu fahren. Da es etwas außerhalb von München war, besprach ich mit meiner Gastgeberin, wann ich mit der U-Bahn losfahren müsste, um rechtzeitig in der Gemeinde zu sein. Wir planten großzügig Zeit ein (gut zwei Stunden), damit ich ja nicht zu spät käme. Zu der Zeit konnte die Stammstrecke nicht befahren werden, also mussten wir den Umweg miteinplanen. Als die U-Bahn kam, hatte ich noch gut eindreiviertel Stunden Zeit und ich lehnte mich entspannt in meinem Sitz zurück, um noch ein wenig zu lesen.

Nach einer Weile schaute ich mir auf dem Streckenplan die Strecke genauer an und wurde ein wenig unruhig. Es gab nur die Möglichkeit, mit der U-Bahn, mit der ich fuhr, zur Endstation zu fahren, um dann in eine andere U-Bahn zu steigen, die mich an meinen Zielort bringen würde. Es waren unzählige Stationen, bis wir endlich am Ende angelangt waren. Die Zeit war schon ziemlich vorgerückt und es dauerte, bis die U-Bahn in Richtung Stadt kam. Ich hatte nur noch eine dreiviertel Stunde Zeit, den zehnminütigen Fußmarsch bereits miteingerechnet. Als wir dann endlich auf dem Weg waren, zählte ich die Stationen und rechnete mir aus, dass ich es einfach nicht mehr schaffen könnte. Nur noch zehn Minuten, die für die Fahrt Zeit blieben, und noch dreizehn Stationen, das war unmöglich.

Die ganze Fahrt über legte ich Gott meine Befürchtungen hin und bat ihn inständig, dass ich es noch rechtzeitig schaffen möge (ich kann es nicht ausstehen, wenn ich zu spät komme. Und ich hatte ja reichlich Zeit eingeplant). Und Gott hat es irgendwie geschenkt, dass ich rechtzeitig in der Gemeinde war, sogar noch sieben Minuten vor Beginn. Es schien mir so, als hätte Gott die Uhren irgendwie angehalten und es erinnerte mich an das Ereignis in Josua 10, als die Sonne etwa einen Tag stillstand.


S.M.

Nach oben



Rechte Worte zur rechten Zeit

Als ich noch kaum in der Bibel gelesen hatte und somit wenig Wissen und kaum Zusammenhangwissen hatte, ging ich mit einem Bruder öfter in ein Jugendzentrum, um mit den Jugendlichen ins Gespräch zu kommen. Schon beim ersten oder zweiten Mal geriet ich an einen Jungen, der sich scheinbar schon viel mit dem Thema Gott auseinandergesetzt hatte und auf jede Aussage von mir Argumente und Einwände parat hatte. Während des ganzen Gesprächs betete ich zu Gott, dass Er mir die rechten Antworten schenken möge. Und dieses Gebet wurde beim Höhepunkt dieser Unterhaltung wirklich über alle Maßen erhört. Der Junge fragte mich spezielle Dinge über Jesaja 53, ein Kapitel, das ich zu der Zeit höchstens einmal gelesen hatte. Ich konnte die Argumente und Einwände durch Gottes Wort entkräften und ihm auch seine Fragen über Jesaja plausibel erklären. Wir dürfen wirklich darauf vertrauen, dass der Heilige Geist uns zur rechten Zeit die rechten Worte schenken wird! Auch wenn der Junge weder Fürst noch Obrigkeit war, so wurde das Wort aus Lukas 12,11.12 lebendig und ermutigt mich auch heute noch.


S.M.

(Lukas 12 Verse 11 und 12: "Wenn sie euch aber vor die Synagogen und die Obrigkeiten und die Gewalten führen, so sorget nicht, wie oder womit ihr euch verantworten oder was ihr sagen sollt; denn der Heilige Geist wird euch in selbiger Stunde lehren was ihr sagen sollt.")

Das nützliche Traktat

Vor ein paar Monaten bestellte ich ein Chicktraktat „Einer liebt mich!“ und hatte im Sinn, es H., meiner Friseuse, die Moslemin ist, zu geben. Ich betete davor und gab es ihr bei meinem nächsten Besuch. Beim darauffolgenden Besuch nahm ich mir ein Herz und fragte sie an der Kasse, ob es ihr gefallen hätte. Sie meinte, es habe ihr gut gefallen und sie hätte es auch ihren Friseurskolleginnen gezeigt. Da freute ich mich, dass dem Namen Jesus Ehre zuteil geworden war und dass sich mein Mut gelohnt hatte.

G. F.

Nach oben