Hier lesen Sie ermutigende Berichte von Menschen, die die Schöpfung betrachtet haben und dadurch ermutigt wurden.

Inhalt:
[Die Muscheln und das Wort Gottes]
[Die Schöpfung spricht: Es gibt doch einen Gott]
[Der rechte Weg]

Die Muscheln und das Wort Gottes

Mit zwei Freundinnen durfte ich einige Tage in Italien verbringen. An einem Nachmittag wollten wir auch zum Strand. Da beide Lehrerinnen sind, wollten wir auch Muscheln suchen, die sie dann im Unterricht verwenden wollten. Es war bezüglich der Muscheln wirklich toll, es gab jede Menge. Ich ging systematisch eine Fläche ab und sammelte und sammelte. Ich bückte mich für alles, was nach Muschel aussah und nach allem, wo nur ein kleines Stück Muschel aufblitzte. Dabei verbargen sich hinter den Muschelstücken, die am kleinsten aussahen, oft die schönsten und größten Muscheln. Man musste nur den daraufliegenden Sand wegwischen und tolle kleine "Muschelschätze" kamen zum Vorschein. So ist es auch oft mit Gottes Wort. Wir müssen oft ein wenig "graben" (nachdenken, nachsinnen, nachschlagen), um die großen Schätze zu entdecken, die sich hinter einzelnen Versen verbergen, die auf den ersten Blick einen unscheinbaren Eindruck machen.

S.M.

Die Schöpfung spricht: Es gibt doch einen Gott

Es gibt immer wieder Zeiten, in denen ich Anfechtungen erlebe. In mir baut sich dann das Bild auf, dass der Glaube total unwirklich ist, ich mir das nur einbilde und Gott halt nur Erfindung ist. Aber ich weiß, dass das nicht stimmt.

Doch in solchen Momenten muss ich einfach nochmal ganz von vorne anfangen. Ich rufe mir die Schöpfung ins Gedächtnis, denn allein da muss man schon erkennen, dass es die Wahrheit ist. Ich denke an die riesige Erde, die Berge, das Meer. Das kann nicht alles einfach so entstanden sein. Nein, dahinter steht die wunderbare Hand des Schöpfers, dessen Schöpfung im Menschen gipfelt. Wenn ich dann meinen Körper anschaue, was der alles kann, dann kann ich nur staunen. Und diesem Schöpfer bin ich nicht egal. Seine Gnade ist tagtäglich über mir und Er ist treu, auch wenn ich nicht treu bin!

Dem HERRN sei Dank!

S.M.

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Der rechte Weg


Vor einigen Jahren machte mein Vater eine Radtour nach Österreich und vergaß dort sein Handy. Er bat mich, es in der Wirtschaft abzuholen und erklärte mir den Weg. Ich fuhr also mit dem Auto los und folgte seiner Beschreibung. An einer Kreuzung musste ich mich entscheiden. Beide Wege führten zu dem Ort, wo ich hinmusste. Da der eine Weg um einige Kilometer kürzer war, entschied ich mich für diesen. Schon nach wenigen Minuten saß ich schimpfend im Auto und ärgerte mich über meine Entscheidung. Straßen, so eng, dass keine zwei Autos nebeneinanderpassten, schlechte Beschilderung und dann auch noch eine Sackgasse. Ich fragte mich (und den Herrn Jesus), warum ich denn gerade diesen Weg genommen hatte. Doch schon nach wenigen weiteren Minuten wurde ich fürstlich belohnt. Der Weg führte nun auf einer so gut wie nicht befahrenenen, gut ausgebauten Straße durch einen Mischwald. Kurz vorher hatte es geregnet und der Duft der Nadel- und Laubbäume kam über die Lüftung ins Auto. Ich öffnete das Fenster und sog mit voller Kraft diesen wunderbaren Duft ein. Ich drosselte das Tempo, was aufgrund des geringen Verkehrs- aufkommens kein Problem war, und fuhr im Schneckentempo den vermeintlich schlechteren Weg dahin und genoss die Fahrt in vollen (Atem-)Zügen.


S.M.

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