Hier lesen Sie ermutigende Berichte von Menschen, die eine Wendung der Umstände erfuhren und so ermutigt wurden.

Inhalt:
[Wie ich Gottes Bewahrung erfuhr]
[Der Brief]
[Errettung vor dem Kollaps]
[Ernst und das Steuererklärungsprogramm zur rechten Zeit]
[Der Unfall, der glimpflich verlief]
[Das Päckchen, das rechtzeitig ankam]
[Überreich versorgt!]
[Bewahrung auf der Autobahn]

Wie ich Gottes Bewahrung erfuhr

Es ist bereits einige Jahre her, ich war erst kurze Zeit Christ, da bewahrte mich Gott in ganz besonderer Weise. Wir bewohnten eine Altbauwohnung die noch mit Gas beheizt wurde. Es war an einem Morgen wie immer und ich saß gerade in der Badewanne und nahm ein Bad. Plötzlich klingelte das Telefon. Einmal, zweimal und ich glaube ein drittes Mal, so dass ich mich kurzerhand doch aufraffte und schnell aus der Badewanne stieg um ans Telefon zu gehen. Als ich den Hörer abnahm, war jedoch keiner mehr dran. Im nächsten Moment hörte ich aus dem Bad einen ohrenbetäubenden Knall. Als ich mit zitternden Knien zurück ins Bad ging, sah ich, das im Gasbeuler etwas explodiert war und kochendes Wasser aus dem Beuler in die Badewanne geschossen kam. Wäre ich nur wenige Sekunden später aus der Wanne gestiegen oder gar nicht, hätte sich das kochende Wasser über mich ergossen.

Ich war und bin Gott unendlich dankbar für seine wunderbare Bewahrung.

M. Sch.

Der Brief

Nachdem ich an einem Donnerstagnachmittag operiert worden war, wartete ich auf den histologischen Befund aus dem externen Labor. "Am Samstag könnte es eventuell schon kommen", war die Aussage des Pflegepersonals. Mit einigen Mitpatienten war ich ins Gespräch gekommen und bekam mit, dass sie alle schon am Sonntag nach Hause dürften, weil ihre Befunde alle da seien (sie waren alle bis Donnerstag Mittag operiert worden). "Dann kann es ja auch bei mir nicht mehr lange dauern", dachte ich mir. Aber kein Doktor kam, um mir Bescheid zu geben. Ich fand mich damit ab, dass ich halt dann am Montag Mittag meinen Befund bekommen würde. Die Schwestern und Ärzte meinten, er müsse irgendwann zwischen 12 und 16 Uhr da sein. Immer wieder ging ich zum Schwesternzimmer um zu sehen, ob denn schon was gekommen sei. Es wurde 17 Uhr, kein Befund.

Langsam wurde ich nervös. Jedes Mal, wenn ein Arzt oder eine Schwester das Zimmer betrat, machte ich bezüglich meines Befundes eine Andeutung. Der diensthabende Arzt war so nett und versprach mir, extra nochmal nachzusehen, obwohl es mittlerweile 19.30 Uhr war. Irgendwie war es die Unsicherheit die mich dazu trieb, unbedingt das Ergebnis wissen zu wollen. Auf der anderen Seite wusste ich natürlich, dass es einen Grund geben musste, warum der Befund nicht gekommen war. Ich hatte ja dem Herrn Jesus diese Sache abgegeben und wollte es aus Seiner Hand annehmen. Gegen 20.30 Uhr betete ich erneut und konnte dann auch wirklich ruhig werden. Ich würde diese eine Nacht irgendwie rumbringen und morgen nach Hause gehen (mein Schlaf im Krankenhaus ist äußerst schlecht, was mir nach einigen Tagen verständlicherweise zu schaffen machte, und ich war an einem kritischen Punkt angelangt). Kurz darauf hatte ich die Idee, dass ich mich in den gemütlichen Aufenthaltsraum zurückziehen könnte, um ein wenig Ruhe zu haben. Und es war traumhaft. In den vier Stunden hörte ich nichts als die relativ monotonen Verkehrsgeräusche, die Geräusche beim Umblättern oder das Klappern meiner Tastatur. Ich schob mir eine kleine Couch und einen Sessel zusammen und schlief eine Stunde. Außerdem genoß ich die Ruhe, es tat mir total gut.

Irgendwann ging ich dann wieder ins Zimmer und der Rest der Nacht verging auch irgendwie. Am Morgen lief alles nach Krankenhausroutine. Als wir gerade mit dem Frühstück fertig waren, bekam ich von der Schwester mein Ergebnis, negativ. Ich durfte nach Hause. Wir vereinbarten eine Zeit, zu der ich abgeholt werden könne, 12.30 Uhr. Ich schätze es war so um 11 Uhr, dass ein Pfleger reinkam und mir einen Brief überreichte, den eine liebe Freundin mir geschrieben hatte. Das war also der Grund, warum ich noch bleiben musste.

S.M.

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Errettung vor dem Kollaps

Ich kann immer wieder Gottes bewahrende Hand in meinem Leben erkennen. Am vergangenen Samstag war ich krank und musste immer wieder erbrechen, darunter auch die Medikamente, die ich unbedingt zur Erhaltung meiner psychischen Stabilität brauche. Lisi, eine ältere Christin, versprach, für mich zu beten. Als es dann darauf ankam, sie nochmal zu nehmen und genügend lange zu behalten, hat es geklappt, dem Herrn Jesus sei Dank! Ich selbst sah mich schon als "verloren" an, am Rande eines neuen Ausbruchs meiner nervlichen Erkrankung, doch Gott hat eingegriffen.

G.F.

Ernst und das Steuererklärungsprogramm zur rechten Zeit

Gestern Abend besuchte mich mein Freund Ernst. Er ist Polizist und hat eine liebe Frau und zwei Söhne. Er erzählte mir, dass er beruflich aufgrund einer längeren Fortbildung sehr eingespannt sei, nun aber unbedingt seine Steuererklärung für 2004 machen müsse, der letzte Termin sei schon wieder verstrichen. Ich bot ihm an, mein Steuererklärungsprogramm zu kaufen, dass ich mir für meine Steuererklärung zugelegt hatte. Er meinte, nein, es müsse umsonst sein. Wir legten dann gemeinsam die Sache Gott im Gebet hin, ohne zu ahnen, dass Gott es bereits erhört hatte...

Am nächsten Morgen öffnete ich meinen Briefkasten und fand ein Paket mit Software von Strato, das ich im Zug eines Ins-Internet-Stellens einer Webseite bei Strato als Beigabe erhalten sollte. Als ich es dann öffnete, kamen zwei gelbe CDs mit einer Steuererklärungssoftware zum Vorschein. Ich brachte sie Ernst vorbei, der sich darüber recht freute und sie gleich installierte, um dann damit zu arbeiten.

Gott war da zur rechtzeitigen Hilfe.

G.F.

Der Unfall, der glimpflich verlief

Meine Mutter und F., ihr Lebensgefährte, waren am Dienstag, den 07.03.2006, abends in Obersurheim, einem kleinen Ort in der Nähe, eingeladen. An diesem Abend kam ich etwa gegen halb zehn in meine Wohnung und wollte mich eigentlich gleich an den PC setzen. Gott führte mich jedoch zunächst ins Gebet, wobei ich auch für die beiden betete.

Als sich meine Mutter und F. gegen halb elf auf den Heimweg machen wollten, geschah folgendes: Sie und drei weitere Gäste stiegen in den Audi von F., der zu diesem Zeitpunkt schon etwa 10 Jahre alt war. Als sie noch auf einer Nebenstraße waren, mussten sie wegen eines Wagens vor ihnen abbremsen, so dass sie etwa nur mehr 30 km/h fuhren. Plötzlich gab es einen lauten Krach und der Wagen blieb stehen. Wie sich am nächsten Tag herausstellte, waren in diesem Moment der Querlenker und der Stabilisator gebrochen, so dass der Wagen nicht mehr gesteuert werden konnte. Nicht auszudenken, wenn dies ein paar Minuten später auf der Landstraße geschehen wäre. So konnten sie den Wagen an den Straßenrand schieben und ließen ihn am nächsten Tag abschleppen. Keinem von den Insassen war etwas geschehen.

Gott sei Dank.

G.F.

Das Päckchen, das rechtzeitig ankam

Vor einigen Tagen hatte ich bei Amazon ein Buch bestellt. Am Dienstag Abend kam dann die Benachrichtigung per Email, dass es unterwegs sei, und zwar als Warensendung. So wartete ich den ganzen Mittwoch Vormittag auf die Zustellung. Ich fragte mich, ob es mit dem Paketdienst DHL, oder mit dem Postboten zugestellt werden würde, den die Post war zu diesem Zeitpunkt schon zugestellt worden. Wie so oft legte ich diese Sache Gott hin.

Etwa gegen 13.15 Uhr entschloss ich mich, die Sache auf der Post zu klären. Als ich dann das Haus verlassen hatte, sah ich eine Straße weiter den DHL-Zustellwagen fahren und in meine Richtung abbiegen. Der Beifahrer winkte mir schon zu. Als er vor der Haustüre hielt, drückte er mir das Päckchen in die Hand und meinte, sie hätten es auf ihrer ersten Tour vergessen. So war Gott da zur rechtzeitigen Hilfe.

G.F.

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Überreich versorgt!

Nach einer OP vor einigen Jahren, stellte sich sehr schnell heraus, dass die OP nicht optimal verlaufen war. Ich würde lange Zeit Probleme haben. Da wurde ich das erste Mal damit konfrontiert, den Arzt, bzw. die Praxis zu verklagen. Und eigentlich stand die Entscheidung sehr schnell fest, dass ich das nicht wollte. Zum einen hatte ich dafür keine Kraft, zum anderen vertraute ich darauf, dass Gott für mich sorgen würde. So vergingen nun die Monate, in denen ich Krankengeld erhielt, bis mir die Krankenkasse eröffnete, dass sie nur noch kurze Zeit zahlen würden, weil mein Anspruch nach deren Berechnungen auslaufe. Ich solle mich um Arbeitslosengeld bemühen, was ich dann auch tat. Als dieses dann kurz vor dem Ende stand, legte man mir nahe, Sozialhilfe zu beantragen. Als ich die Anträge vor mir auf dem Tisch liegen hatte, wurde mir bewusst, dass ich nun VOLLKOMMEN von Gottes Fürsorge abhängig war, denn Sozialhilfe war so ziemlich das letzte, was ich beantragen wollte. Ich flehte zum Herrn Jesus, doch irgendwas zu unternehmen, damit mir dieser Schritt erspart bliebe. Ca. eine Woche, bevor mein Arbeitslosengeld auslief, erhielt ich einen Anruf meiner Krankenkasse, die mir erklärte, dass mein Anspruch nun doch noch ein paar Monate länger ginge und ich nach dem Arbeitslosengeld erstmal wieder Krankengeld erhielte. Mein Gesundheitszustand hatte sich mittlerweile so stabilisiert, dass Arbeit wieder möglich wurde, allerdings nicht mehr in meinem erlernten Beruf. Ich schrieb Bewerbungen, doch alles nur Absagen. Wer wollte schon eine ungelernte und langzeitkranke Mitarbeiterin!?! Das Ende der Zahlungen rückte näher und ich wusste nicht, wovon ich künftig meine Miete bezahlen sollte. Keine Arbeit, kein Einkommen, keine Ersparnisse, nichts. Nun war der Zeitpunkt, wo viele Menschen mir rieten, den Arzt doch noch zu verklagen. Der Gedanke war zeitweise schon verlockend! Doch immer wieder fiel mir ein, dass ich gesagt hatte, dass ich den Arzt nicht verklagen werde. Und nach der treuen Versorgung, die ich bisher erfahren durfte, wäre es eine Verspottung Gottes gewesen. So vertraute ich auch dieses Mal wieder auf die Fürsorge des Herrn. Und entgegen seiner Gewohnheiten, unterstützte mich mein Vater über einige Monate, ohne dieses Geld zurückzufordern! Und obwohl ich über die Jahre immer weniger Geld zur Verfügung hatte, hatte ich zu jeder Zeit mehr als genug! Vor allem durfte ich die Erfahrung machen, dass der Herr Jesus treu ist und zu Seinen Verheißungen steht! Und zwischenzeitlich habe ich sogar Arbeit gefunden!

"Darum sage ich euch: Sorgt nicht um euer Leben, was ihr essen und trinken werdet; auch nicht um euren Leib, was ihr anziehen werdet. Ist nicht das Leben mehr als die Nahrung und der Leib mehr als die Kleidung? Seht die Vögel unter dem Himmel an: sie säen nicht, sie ernten nicht, sie sammeln nicht in die Scheunen; und euer himmlischer Vater ernährt sie doch. Seid ihr denn nicht viel mehr als sie?" (Matthäus 6,25.26).
"Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch das alles zufallen. Darum sorgt nicht für morgen, denn der morgige Tag wird für das Seine sorgen. Es ist genug, daß jeder Tag seine eigene Plage hat" (Matthäus 6,33.34).


S. M.



Bewahrung auf der Autobahn


Liebe S.,

nachdem ich dich am Freitag nach Hause gebracht hatte, fuhr ich auf der Autobahn von Eugendorf nach Salzburg. Ich erinnerte mich noch an unsere Gespräche im Auto, von Gottes Bewahrung im Straßenverkehr und dass ich Gottes Gnade bei einem unvorsichtigen Überholvorgang erlebt hatte und dass du von einer Mitschülerin gesprochen hattest, der ein überholender PKW hineingefahren war und dessen Fahrer durch den Aufprall getötet wurde.

Ich fuhr im Dunkeln und bei starkem Regen, als die Autos vor mir langsamer wurden. Am rechten der drei Fahrstreifen blinkte blaues und orangenes Licht, als ich näher kam, sah ich einen Polizisten stehen, der mit einer Leuchtkelle uns weiterwinkte. Das gleiche ein paar Meter auf dem linken Fahrstreifen. Schließlich fuhr ich mit den Autos vor mir auf dem mittleren Fahrstreigen durch die Unfallstelle. Links stand neben der Leitplanke ein stark beschädigter PKW, rechts ebenso. Ich war froh, dass bereits Polizei und Rettung anwesend waren.

Dem Herrn sei Dank, der dich an diesem Abend eine Fahrgelegenheit hat suchen lassen und dass der Heilige Geist mir geholfen hat zu entscheiden, dich mitzunehmen und nicht frühzeitig loszufahren. Gott sei Dank, vielleicht wäre ich in diesen Unfall verwickelt worden oder hätte meine mangelhaften Erste-Hilfe-Kenntnisse anwenden müssen. Der Herr hat beides verhindert.

Das wollte ich dir zur Ermunterung schreiben. Ich wünsche dir für die Schule den nötigen Segen. Grüße bitte auch deine Eltern.

Liebe Grüße

Dein G.

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