Hier lesen Sie ermutigende Berichte von Menschen, die eine Wendung der Umstände erfuhren und so ermutigt wurden.

Inhalt:

[Wird man erkennen, wessen Anhänger wir sind?]
[Der sichere Ort ist innerhalb des Zaunes]
[Die leeren blauen Druckerpatronen]
[Was Autofahren über Dankbarkeit lehrt]
[Ermutigung beim Verteilen von Traktaten]
[Sturz mit Alternative]
[Wie ich Gottes Bewahrung erfuhr]
[Der Brief]
[Errettung vor dem Kollaps]
[Ernst und das Steuererklärungsprogramm zur rechten Zeit]
[Der Unfall, der glimpflich verlief]
[Das Päckchen, das rechtzeitig ankam]
[Überreich versorgt!]
[Bewahrung auf der Autobahn]

Wird man erkennen, wessen Anhänger wir sind?

Wenn große Fußballereignisse stattfinden, sieht man immer wieder Fans, die deutlich zeigen, welcher Manschaft sie zugeneigt sind. Besonders gehäuft sieht man das bei großen Events. Während der Weltmeisterschaft musste ich in einer Kleinstadt an der Ampel halten, wo zwei Fußgänger auf Grün warteten. Sie waren von Weitem schon deutlich als Deutschland-Fans erkennbar und schienen mit ihren Outfits wirklich schon fast lächerlich. Ist bei uns schon von Weitem erkennbar, wessen "Fans" wir sind? Sind wir auch bereit, uns für Christus "zum Narren" zu machen? Vergessen wir nicht, dass es bei uns um das ewige Leben geht und nicht um eine vergängliche, irdische Freude! Möge es auch von uns heißen: Wir sind Narren um Christi willen (1Kor 4,10a)!

(1.Korinther  4,10a: „Wir sind Narren um Christi willen, ihr aber seid klug in Christus …“)

S.

Der sichere Ort ist innerhalb des Zaunes

Vor ein paar Monaten bin ich in eine Erdgeschoßwohnung gezogen. Mit zwei Wohnungskatzen. Das sollten sie auch bleiben. Ein etwa zwei Meter hohes Katzennetz rund um die Terrasse sorgte dafür, dass die Stubentiger nicht davonkonnten. Allerdings fand meine Vermieterin den "Käfig" optisch nicht sonderlich attraktiv, so dass ich ihn abbauen musste. Auf einer Seite wurde ein Zaun errichtet, auf der anderen Seite wurde der vorhandene Zaun mit dem Netz "verkleidet". Da sich die Höhe nun auf 1,5 Meter verringerte, hatte ich von Anfang an Bedenken, dass die Miezen sich dadurch nicht abhalten lassen würden, was sich dann bei einer Katze auch bewahrheitet hat. Sobald sie nach draußen kommt, führt ihr erster Weg zum Zaun und, schwupp, darüber. Da sie aber die letzten zwölf Jahre in der Wohnung war und keine Ahnung von der Welt draußen hat (Autos, Teiche, Kampfkatzen, Würmer usw.), bewache ich soweit wie möglich jeden Schritt, wenn sie draußen ist, und meistens fange ich sie oben am Zaun ab. Dann trage ich sie wieder in die Wohnung, wo sie mir dann vorjammert, was für eine arme Katze sie ist und dass sie unbedingt raus muss. Dabei kam mir der Gedanke, dass wir uns auch oft benehmen wie meine Katze. Wir haben ein eingezäuntes Terrain, wo wir es wirklich schön haben könnten (es sind immerhin 50 m² Terrasse und Garten), wo keine Eindringlinge uns stören, keine Gefahren lauern. Aber nein, wir möchten unbedingt über den Zaun springen und genau das haben, wovon Gott weiß, dass es uns nicht guttut. Wir jammern und jammern und verstehen nicht, was daran so schlimm ist. Doch Gott überblickt das Ganze und weiß, dass es uns nicht guttun würde. Verlassen wir uns auf die Weisheit Gottes und bleiben innerhalb der "Zäune", die Er für uns aufgestellt hat. Seine Wege sind nicht unsere Wege, und Seine Gedanken sind nicht unsere Gedanken (siehe Jesaja 55,9: „Denn wie der Himmel höher ist als die Erde, so sind meine Wege höher als eure Wege und meine Gedanken als eure Gedanken.“)

S.

Die leeren blauen Druckerpatronen

Am vergangenen Samstag hatte ich einen Auftrag zu erledigen, das Drucken einer Schülerzeitung mit insgesamt 2500 Seiten. Ich arbeitete mit zwei Druckern, für die ich extra günstige Druckerpatronen (ohne Chip) erstanden hatte. Den Chip musste ich von einer alten Patrone übernehmen und dann mit einem Resetter zurücksetzen. Leider schien es so, dass mir irgendwann die Chips ausgingen, insbesondere die blaue Farbe machte mir Sorgen.

Da kam mir die Idee, zur Druckertankstelle zu fahren, um dort nach leeren Patronen mit einem Chip zu fragen. Gesagt - getan. Ich kannte den Mitarbeiter von der Druckertankstelle, und hoffte, so ein paar leere Patronen zu erhalten. Dort angekommen, merkte ich, dass nicht das Geld das Problem war, sondern, dass die leeren Patronen gleich wieder aufgefüllt wurden. Dennoch gab es eine kleine Kiste, in die die Kunden, die dort in dem benachbarten Supermarkt einkaufen gingen, ihre leeren Patronen hinein warfen.

Ich durfte dort ein wenig herum suchen - und ich konnte sogar einige Patronen finden, darunter eine blaue, und zwar mit Chip. Der Mitarbeiter versicherte mir, dass dies ein Zufall gewesen sei, für mich war es jedoch eine Gebetserhörung. So konnte ich mit dieser Patrone und den Chip auf ihr die Schülerzeitung zu Ende drucken.

G.

Was Autofahren über Dankbarkeit lehrt

Autofahren ist ja manchmal ziemlich aufregend... Mir passierte es immer wieder, dass sich Menschen, nachdem ich sie z. B. beim Warten auf der Abbiegespur fahren ließ oder einfach Vorfahrt gewährte, nicht bedankten. Ich saß dann mit grummelndem Herzen im Auto und sagte in genervtem Ton "bitteschön, gern geschehen". Doch dann zeigte mir Gott dadurch, wie ich selbst bin. Wie oft nehme ich Seine Segnungen ohne mich dafür zu bedanken? Wie oft nehme ich Dinge als Selbstverständlichkeiten?

S.

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Ermutigung beim Verteilen von Traktaten

An meinem ehemaligen Wohnort verteile ich immer noch regelmäßig Flyer, Traktate usw. Diesmal war ein Osterflyer geplant. Eine Schwester, die dort wohnt hat über ihren Neffen, der mit mir in dieselbe Gemeinde geht, davon erfahren und sich angeboten, auf ihrer Tour (sie ist Zeitungsausträgerin) die Briefkästen neben der Zeitung auch mit dem Flyer zu bestücken. Sie schätzte ihren Bedarf mit etwa 2.000 Stück, was mir natürlich eine große Hilfe war, da ich nur ein Mal pro Woche dorthin komme.

Ich teilte mir die Stückzahl für einzelne Gebiete ein, die ich gut bewältigen konnte, und mit denen ich bis Ostern fertig werden würde. Zwischendurch hatte ich natürlich immer mal wieder keine Lust, durfte diese Unlust aber überwinden und "nach Plan" verteilen. Alles klappt wunderbar, bis eineinhalb Wochen vor Ostern.

Da rief die Schwester an, dass sie von einem Auto angefahren wurde und für die nächsten Wochen ausfallen würde. Leider waren noch keine Flyer verteilt. Ihre Tochter erklärte sich bereit, 700 Stück zu übernehmen. Ja, da stand ich nun mit noch zwei Tagen, an denen ich verteilen konnte, und 1.300 Flyern und den restlichen, die ich für die beiden Tage sowieso noch geplant hatte. Die Aktion konnte ja nur bis Ostern durchgeführt werden. Ich fuhr nun schon früher, um mehr Zeit zum Verteilen zu haben. Auf dem Weg zwischen den Briefkästen dachte ich mir, dass es gut gewesen wäre, wenn ich in den ersten Wochen mehr verteilt hätte als die für den jeweiligen Tag geplanten Gebiete, dann hätte ich jetzt mehr Zeit für die restlichen. Aber wer konnte das ahnen?!

Dann stellte ich Vergleiche zwischen dieser Aktion und unserem Leben an... Ostern ist der Tag, nach dem wir nicht mehr wirken können, entweder weil der Herr Jesus gekommen ist, oder weil unser Leben auf dieser Erde zu Ende ist. Die Flyer sind unsere Pläne, die wir noch für die Evangelisation haben. Oft lassen wir uns durch Unlust oder aus anderen Gründen davon abhalten, die bereiteten guten Werke zu vollbringen. Und wir werden vor unserem Schöpfer stehen und sagen: Hätte ich doch nur mehr getan, als es noch Tag war! Johannes 9,4: Ich muß die Werke dessen wirken, der mich gesandt hat, solange es Tag ist; es kommt die Nacht, da niemand wirken kann.

Nach meinem letzten Verteiltag hatte ich noch etwa 250 Stück. Ich war ziemlich traurig darüber, dass diese nun übrig bleiben sollten. Aber Ostern würde in drei Tagen vorüber sein, ich sah keine Möglichkeit mehr für die Verteilung. Ich betete, dass der Herr Jesus doch eine Möglichkeit aufzeigen möge. Und diese kam auch prompt. Am Ostermontagabend durfte ich dann bis auf 11 Flyer noch alle verteilen.

S.M.

Sturz mit Alternative 

Als ich auf dem Weg zu meinem VHS-Kurs war, stolperte ich über eine etwa 4cm hohe Gehwegkante und fiel mit Wucht auf den Boden. Das Gesicht landete auf einer Treppenstufe, das Brillengestell klapperte gegen den Stein und sofort schmeckte ich Blut. Ich kontrollierte, ob noch alle Zähne festsaßen, packte mein Zeug, das verstreut herumlag und machte mich auf den Weg zum Kursraum im Keller. Doch langsam legte sich der Schock und ich merkte, dass ich einige Blessuren davongetragen hatte. So sagte ich den Kurs ab und ließ mich von meinem Vater ins Krankenhaus und später nach Hause fahren. Mein Auto musste ich bei meinen Eltern stehenlassen, da ich selbst nicht fahren konnte.

Ich überlegte, warum das passiert war. Als erstes kam natürlich der Gedanke, Gott müsse mir etwas zeigen oder mich züchtigen. Aber kurz darauf dachte ich an mein Auto, das nun in einer Wohngegend steht und dort durch den Aufkleber "evangelisiert". Ja, vielleicht ist auch das der Grund, warum Gott es zuließ, dass ich stolperte. Übrigens ist wie durch ein Wunder nichts gebrochen, weder ein Knochen, noch ein Zahn, noch die Brille. Dem HERRN sei Dank!

S.M.

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Wie ich Gottes Bewahrung erfuhr

Es ist bereits einige Jahre her, ich war erst kurze Zeit Christ, da bewahrte mich Gott in ganz besonderer Weise. Wir bewohnten eine Altbauwohnung die noch mit Gas beheizt wurde. Es war an einem Morgen wie immer und ich saß gerade in der Badewanne und nahm ein Bad. Plötzlich klingelte das Telefon. Einmal, zweimal und ich glaube ein drittes Mal, so dass ich mich kurzerhand doch aufraffte und schnell aus der Badewanne stieg um ans Telefon zu gehen. Als ich den Hörer abnahm, war jedoch keiner mehr dran. Im nächsten Moment hörte ich aus dem Bad einen ohrenbetäubenden Knall. Als ich mit zitternden Knien zurück ins Bad ging, sah ich, das im Gasbeuler etwas explodiert war und kochendes Wasser aus dem Beuler in die Badewanne geschossen kam. Wäre ich nur wenige Sekunden später aus der Wanne gestiegen oder gar nicht, hätte sich das kochende Wasser über mich ergossen.

Ich war und bin Gott unendlich dankbar für seine wunderbare Bewahrung.

M. Sch.

Der Brief

Nachdem ich an einem Donnerstagnachmittag operiert worden war, wartete ich auf den histologischen Befund aus dem externen Labor. "Am Samstag könnte es eventuell schon kommen", war die Aussage des Pflegepersonals. Mit einigen Mitpatienten war ich ins Gespräch gekommen und bekam mit, dass sie alle schon am Sonntag nach Hause dürften, weil ihre Befunde alle da seien (sie waren alle bis Donnerstag Mittag operiert worden). "Dann kann es ja auch bei mir nicht mehr lange dauern", dachte ich mir. Aber kein Doktor kam, um mir Bescheid zu geben. Ich fand mich damit ab, dass ich halt dann am Montag Mittag meinen Befund bekommen würde. Die Schwestern und Ärzte meinten, er müsse irgendwann zwischen 12 und 16 Uhr da sein. Immer wieder ging ich zum Schwesternzimmer um zu sehen, ob denn schon was gekommen sei. Es wurde 17 Uhr, kein Befund.

Langsam wurde ich nervös. Jedes Mal, wenn ein Arzt oder eine Schwester das Zimmer betrat, machte ich bezüglich meines Befundes eine Andeutung. Der diensthabende Arzt war so nett und versprach mir, extra nochmal nachzusehen, obwohl es mittlerweile 19.30 Uhr war. Irgendwie war es die Unsicherheit die mich dazu trieb, unbedingt das Ergebnis wissen zu wollen. Auf der anderen Seite wusste ich natürlich, dass es einen Grund geben musste, warum der Befund nicht gekommen war. Ich hatte ja dem Herrn Jesus diese Sache abgegeben und wollte es aus Seiner Hand annehmen. Gegen 20.30 Uhr betete ich erneut und konnte dann auch wirklich ruhig werden. Ich würde diese eine Nacht irgendwie rumbringen und morgen nach Hause gehen (mein Schlaf im Krankenhaus ist äußerst schlecht, was mir nach einigen Tagen verständlicherweise zu schaffen machte, und ich war an einem kritischen Punkt angelangt). Kurz darauf hatte ich die Idee, dass ich mich in den gemütlichen Aufenthaltsraum zurückziehen könnte, um ein wenig Ruhe zu haben. Und es war traumhaft. In den vier Stunden hörte ich nichts als die relativ monotonen Verkehrsgeräusche, die Geräusche beim Umblättern oder das Klappern meiner Tastatur. Ich schob mir eine kleine Couch und einen Sessel zusammen und schlief eine Stunde. Außerdem genoß ich die Ruhe, es tat mir total gut.

Irgendwann ging ich dann wieder ins Zimmer und der Rest der Nacht verging auch irgendwie. Am Morgen lief alles nach Krankenhausroutine. Als wir gerade mit dem Frühstück fertig waren, bekam ich von der Schwester mein Ergebnis, negativ. Ich durfte nach Hause. Wir vereinbarten eine Zeit, zu der ich abgeholt werden könne, 12.30 Uhr. Ich schätze es war so um 11 Uhr, dass ein Pfleger reinkam und mir einen Brief überreichte, den eine liebe Freundin mir geschrieben hatte. Das war also der Grund, warum ich noch bleiben musste.

S.M.

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Errettung vor dem Kollaps

Ich kann immer wieder Gottes bewahrende Hand in meinem Leben erkennen. Am vergangenen Samstag war ich krank und musste immer wieder erbrechen, darunter auch die Medikamente, die ich unbedingt zur Erhaltung meiner psychischen Stabilität brauche. Lisi, eine ältere Christin, versprach, für mich zu beten. Als es dann darauf ankam, sie nochmal zu nehmen und genügend lange zu behalten, hat es geklappt, dem Herrn Jesus sei Dank! Ich selbst sah mich schon als "verloren" an, am Rande eines neuen Ausbruchs meiner nervlichen Erkrankung, doch Gott hat eingegriffen.

G.F.

Ernst und das Steuererklärungsprogramm zur rechten Zeit

Gestern Abend besuchte mich mein Freund Ernst. Er ist Polizist und hat eine liebe Frau und zwei Söhne. Er erzählte mir, dass er beruflich aufgrund einer längeren Fortbildung sehr eingespannt sei, nun aber unbedingt seine Steuererklärung für 2004 machen müsse, der letzte Termin sei schon wieder verstrichen. Ich bot ihm an, mein Steuererklärungsprogramm zu kaufen, dass ich mir für meine Steuererklärung zugelegt hatte. Er meinte, nein, es müsse umsonst sein. Wir legten dann gemeinsam die Sache Gott im Gebet hin, ohne zu ahnen, dass Gott es bereits erhört hatte...

Am nächsten Morgen öffnete ich meinen Briefkasten und fand ein Paket mit Software von Strato, das ich im Zug eines Ins-Internet-Stellens einer Webseite bei Strato als Beigabe erhalten sollte. Als ich es dann öffnete, kamen zwei gelbe CDs mit einer Steuererklärungssoftware zum Vorschein. Ich brachte sie Ernst vorbei, der sich darüber recht freute und sie gleich installierte, um dann damit zu arbeiten.

Gott war da zur rechtzeitigen Hilfe.

G.F.

Der Unfall, der glimpflich verlief

Meine Mutter und F., ihr Lebensgefährte, waren am Dienstag, den 07.03.2006, abends in Obersurheim, einem kleinen Ort in der Nähe, eingeladen. An diesem Abend kam ich etwa gegen halb zehn in meine Wohnung und wollte mich eigentlich gleich an den PC setzen. Gott führte mich jedoch zunächst ins Gebet, wobei ich auch für die beiden betete.

Als sich meine Mutter und F. gegen halb elf auf den Heimweg machen wollten, geschah folgendes: Sie und drei weitere Gäste stiegen in den Audi von F., der zu diesem Zeitpunkt schon etwa 10 Jahre alt war. Als sie noch auf einer Nebenstraße waren, mussten sie wegen eines Wagens vor ihnen abbremsen, so dass sie etwa nur mehr 30 km/h fuhren. Plötzlich gab es einen lauten Krach und der Wagen blieb stehen. Wie sich am nächsten Tag herausstellte, waren in diesem Moment der Querlenker und der Stabilisator gebrochen, so dass der Wagen nicht mehr gesteuert werden konnte. Nicht auszudenken, wenn dies ein paar Minuten später auf der Landstraße geschehen wäre. So konnten sie den Wagen an den Straßenrand schieben und ließen ihn am nächsten Tag abschleppen. Keinem von den Insassen war etwas geschehen.

Gott sei Dank.

G.F.

Das Päckchen, das rechtzeitig ankam

Vor einigen Tagen hatte ich bei Amazon ein Buch bestellt. Am Dienstag Abend kam dann die Benachrichtigung per Email, dass es unterwegs sei, und zwar als Warensendung. So wartete ich den ganzen Mittwoch Vormittag auf die Zustellung. Ich fragte mich, ob es mit dem Paketdienst DHL, oder mit dem Postboten zugestellt werden würde, den die Post war zu diesem Zeitpunkt schon zugestellt worden. Wie so oft legte ich diese Sache Gott hin.

Etwa gegen 13.15 Uhr entschloss ich mich, die Sache auf der Post zu klären. Als ich dann das Haus verlassen hatte, sah ich eine Straße weiter den DHL-Zustellwagen fahren und in meine Richtung abbiegen. Der Beifahrer winkte mir schon zu. Als er vor der Haustüre hielt, drückte er mir das Päckchen in die Hand und meinte, sie hätten es auf ihrer ersten Tour vergessen. So war Gott da zur rechtzeitigen Hilfe.

G.

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Überreich versorgt!

Nach einer OP vor einigen Jahren, stellte sich sehr schnell heraus, dass die OP nicht optimal verlaufen war. Ich würde lange Zeit Probleme haben. Da wurde ich das erste Mal damit konfrontiert, den Arzt, bzw. die Praxis zu verklagen. Und eigentlich stand die Entscheidung sehr schnell fest, dass ich das nicht wollte. Zum einen hatte ich dafür keine Kraft, zum anderen vertraute ich darauf, dass Gott für mich sorgen würde. So vergingen nun die Monate, in denen ich Krankengeld erhielt, bis mir die Krankenkasse eröffnete, dass sie nur noch kurze Zeit zahlen würden, weil mein Anspruch nach deren Berechnungen auslaufe. Ich solle mich um Arbeitslosengeld bemühen, was ich dann auch tat. Als dieses dann kurz vor dem Ende stand, legte man mir nahe, Sozialhilfe zu beantragen. Als ich die Anträge vor mir auf dem Tisch liegen hatte, wurde mir bewusst, dass ich nun VOLLKOMMEN von Gottes Fürsorge abhängig war, denn Sozialhilfe war so ziemlich das letzte, was ich beantragen wollte. Ich flehte zum Herrn Jesus, doch irgendwas zu unternehmen, damit mir dieser Schritt erspart bliebe. Ca. eine Woche, bevor mein Arbeitslosengeld auslief, erhielt ich einen Anruf meiner Krankenkasse, die mir erklärte, dass mein Anspruch nun doch noch ein paar Monate länger ginge und ich nach dem Arbeitslosengeld erstmal wieder Krankengeld erhielte. Mein Gesundheitszustand hatte sich mittlerweile so stabilisiert, dass Arbeit wieder möglich wurde, allerdings nicht mehr in meinem erlernten Beruf. Ich schrieb Bewerbungen, doch alles nur Absagen. Wer wollte schon eine ungelernte und langzeitkranke Mitarbeiterin!?! Das Ende der Zahlungen rückte näher und ich wusste nicht, wovon ich künftig meine Miete bezahlen sollte. Keine Arbeit, kein Einkommen, keine Ersparnisse, nichts. Nun war der Zeitpunkt, wo viele Menschen mir rieten, den Arzt doch noch zu verklagen. Der Gedanke war zeitweise schon verlockend! Doch immer wieder fiel mir ein, dass ich gesagt hatte, dass ich den Arzt nicht verklagen werde. Und nach der treuen Versorgung, die ich bisher erfahren durfte, wäre es eine Verspottung Gottes gewesen. So vertraute ich auch dieses Mal wieder auf die Fürsorge des Herrn. Und entgegen seiner Gewohnheiten, unterstützte mich mein Vater über einige Monate, ohne dieses Geld zurückzufordern! Und obwohl ich über die Jahre immer weniger Geld zur Verfügung hatte, hatte ich zu jeder Zeit mehr als genug! Vor allem durfte ich die Erfahrung machen, dass der Herr Jesus treu ist und zu Seinen Verheißungen steht! Und zwischenzeitlich habe ich sogar Arbeit gefunden!

"Darum sage ich euch: Sorgt nicht um euer Leben, was ihr essen und trinken werdet; auch nicht um euren Leib, was ihr anziehen werdet. Ist nicht das Leben mehr als die Nahrung und der Leib mehr als die Kleidung? Seht die Vögel unter dem Himmel an: sie säen nicht, sie ernten nicht, sie sammeln nicht in die Scheunen; und euer himmlischer Vater ernährt sie doch. Seid ihr denn nicht viel mehr als sie?" (Matthäus 6,25.26).
"Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch das alles zufallen. Darum sorgt nicht für morgen, denn der morgige Tag wird für das Seine sorgen. Es ist genug, daß jeder Tag seine eigene Plage hat" (Matthäus 6,33.34).

S.

Bewahrung auf der Autobahn

Liebe S.,

nachdem ich dich am Freitag nach Hause gebracht hatte, fuhr ich auf der Autobahn von Eugendorf nach Salzburg. Ich erinnerte mich noch an unsere Gespräche im Auto, von Gottes Bewahrung im Straßenverkehr und dass ich Gottes Gnade bei einem unvorsichtigen Überholvorgang erlebt hatte und dass du von einer Mitschülerin gesprochen hattest, der ein überholender PKW hineingefahren war und dessen Fahrer durch den Aufprall getötet wurde.

Ich fuhr im Dunkeln und bei starkem Regen, als die Autos vor mir langsamer wurden. Am rechten der drei Fahrstreifen blinkte blaues und orangenes Licht, als ich näher kam, sah ich einen Polizisten stehen, der mit einer Leuchtkelle uns weiterwinkte. Das gleiche ein paar Meter auf dem linken Fahrstreifen. Schließlich fuhr ich mit den Autos vor mir auf dem mittleren Fahrstreigen durch die Unfallstelle. Links stand neben der Leitplanke ein stark beschädigter PKW, rechts ebenso. Ich war froh, dass bereits Polizei und Rettung anwesend waren.

Dem Herrn sei Dank, der dich an diesem Abend eine Fahrgelegenheit hat suchen lassen und dass der Heilige Geist mir geholfen hat zu entscheiden, dich mitzunehmen und nicht frühzeitig loszufahren. Gott sei Dank, vielleicht wäre ich in diesen Unfall verwickelt worden oder hätte meine mangelhaften Erste-Hilfe-Kenntnisse anwenden müssen. Der Herr hat beides verhindert.

Das wollte ich dir zur Ermunterung schreiben. Ich wünsche dir für die Schule den nötigen Segen. Grüße bitte auch deine Eltern.

Liebe Grüße

Dein G.

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