Hier lesen Sie ermutigende Berichte von Menschen, denen durch das Wort Gottes geholfen wurde.

Inhalt:

[Der Trost aus dem Kalender]
[Autofahren und Christsein]
[Genau richtig]
[Die praktische Autofahrt]
[Gottes Wort weiß es im Voraus]

[...so nähme doch der HERR mich auf]
[Der störrische Computer]
[Die Verteilaktion]
[Was sagt Gottes Wort?]

Der Trost aus dem Kalender

Als Selbständige arbeite ich für verschiedene Auftraggeber, u. a. zwei Mal in der Woche für eine Obst- und Gemüse-Großhandlung. Aufgrund saisonaler Schwankungen, schwankt auch meine Arbeitszeit. Als mir heute mein Chef am Telefon mitteilte, dass ich ab sofort jede zweite Woche einen Tag nicht mehr kommen brauche, war ich natürlich im ersten Moment aufgewühlt. Nach der ersten Aufregung betete ich zum Herrn Jesus, dass Er schon wisse, was ich brauche, und mich auch versorgen würde. Als ich kurz darauf in die Küche ging, um meine Tasse aufzuräumen, fiel mein Blick auf den Panoramakalender an der Wand: "Wirf dein Anliegen auf den Herrn, und er wird für dich sorgen" (Psalm 55,23). Ja, das wird Er!

S.

Autofahren und Christsein 

Möglicherweise gehörst du auch zu den Autofahrern, die sich an die Straßenverkehrsordnung halten, weil sie ein Gesetz unseres Staates ist, dem wir als Christen gehorsam sein sollen. Das kann zeitweise ziemlich einfach sein, nämlich dann, wenn kein anderes Auto hinter uns fährt, dessen Fahrer uns z. B. durch Auffahren signalisiert, dass wir ihm zu langsam fahren. Wie schwer ist es oft, dem Druck, der von einem solchen Verhalten unseres Hintermanns ausgeht, standzuhalten.

Ebenso ist es im Leben als Christ. Wie einfach ist es, wenn man allein ist, Gottes Geboten und Gedanken zuzustimmen und sie als wahr anzuerkennen. Wie schwer allerdings oft, sie auch vor anderen zu vertreten, wenn man nicht von allen Zustimmung erfährt. Wie gut, wenn wir auch hier gehorsam sind, und zwar dem Wort Gottes, indem wir uns zu Ihm bekennen und uns nicht dafür schämen:

„Denn ich schäme mich des Evangeliums nicht, ist es doch Gottes Kraft zum Heim jedem Glaubenden“, (Römer 1,16).

S.

Genau richtig

Heute Morgen klagte ich dem Herrn, wie untreu ich doch bin. Immer und immer wieder. Und immer und immer wieder bin ich traurig über mich selbst, aber gleichzeitig dankbar, dass Gott treu ist und sich nicht verändert. Dafür dankte ich Ihm. Dann ging ich in die Küche und riss von meinem Kalender das gestrige Blatt ab. Zum Vorschein für den heutigen Tag kam: "Ich, der Herr, verändere mich nicht" (Maleachi 3,6a). Was für ein Trost!

S.

Die praktische Autofahrt 

Als ich heute in die Siedlung einbog, in der ich wohne, stand direkt an der Rechts-vor-Links-Kreuzung ein Auto der Caritas mit Warnblinkanlage. Das Auto stand so ungünstig, dass die Überquerung der Kreuzung zu einem Abenteuer wurde. Im Vorbeifahren fragte ich mich, was den Fahrer des Autos dazu bewogen hat, an einer so ungünstigen Stelle stehenzubleiben. Vielleicht hat das Handy geklingelt? Oder ist dem Fahrer unerträglich schlecht geworden, oder schwarz vor Augen? Oder ein Hustenanfall? 

Beim Weiterfahren blickte ich fast unentwegt in den Rückspiegel, um zu beobachten, was passieren würde. Dabei achtete ich eigentlich nicht mehr auf die Verkehrssituation vor mir. Was hätte alles passieren können?! Ich hätte auf ein parkendes Auto fahren können; ein Mensch hätte unerwartet auf die Straße treten können! Nicht auszudenken! Das war eine praktische Lektion dafür, was passiert, wenn wir uns zu sehr mit dem beschäftigen, das vergangen ist, das zurückliegt. Wir haben keinen Sinn für die Gegenwart, die Zukunft, für das, was vor uns liegt. Darum sollten wir nach Philipper 3,13b leben: "Ich vergesse, was dahinten, strecke mich aber aus nach dem, was vorn ist."

S.

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Gottes Wort weiß es im Voraus

Immer mal wieder werde ich durch Glaubenszweifel angefochten. Und es war mal wieder so weit. Seit zwei Tagen wurde ich von enormen Zweifeln geplagt. Ich betete, rief mir die Erlebnisse und Erfahrungen mit Gott wieder ins Gedächtnis und widerlegte die Zweifel damit. Mein Herz wurde wieder ruhig. Am nächsten Tag drückte ein Bibelvers die Gefühle der vergangenen Tage sehr deutlich aus: "Ich habe meine Wege überdacht und meine Füße zu deinen Zeugnissen gekehrt "(Psalm 119,59). Gottes Wort wusste es im Voraus.

S.M.

...so nähme doch der HERR mich auf. 

Es war wieder einmal so weit. Meine Mutter und ihr Lebensgefährte verreisten für eine Woche, wie so oft, da sie jetzt als Rentner ihren Lebensabend genießen möchten. Für mich sind solche Zeiten des „Auf-sich-gestellt-Seins“ aufgrund gesundheitlicher Probleme immer wieder schwierig. Auch wenn ich nicht bei meiner Mutter wohne, so ist es doch beruhigend, jemanden in seiner Nähe zu wissen.

Nachdem sie also dieses Mal abgereist waren, fuhr ich abends nochmals zum Haus meiner Mutter und fing an, in der alten Bibel zu lesen, die auf dem Wohnzimmertisch lag. Als ich den 27. Psalm las, erstaunte ich bei Vers 10: „Denn hätten mein Vater und meine Mutter mich verlassen, so nähme doch der HERR mich auf“.

Dieser Vers traf mich und ich freute mich sehr über dieses Wort: Wenn meine Mutter weg ist, darf ich klar mit der Barmherzigkeit und Anteilnahme meines HERRN rechnen.

Ich wünsche allen Besuchern dieser Webseite, dass das Wort Gottes auch so zu euch spricht. 

G. F.

Der störrische Computer

Mein Vater hatte eine kleine Agentur und war darauf angewiesen, dass sein PC einsatzbereit war. Er hatte zwar noch einen zweiten, aber der war uralt und hatte nicht die technischen Gegebenheiten, die er brauchte, um seine Aufträge auszuführen. Nachdem nun der Haupt-PC immer öfter Probleme machte und schließlich fast nicht mehr lief, hab ich mich nach vielen Gebeten dazu entschlossen, ihn "plattzumachen" und alles neu aufzuspielen und einzurichten. Mein Vater war damit einverstanden, und wusste auch, dass ich kein Fachmann bin... Nun gut, ich fing an einem Samstag Morgen damit an und betete vor dem Formatieren nochmal inständig um "grünes Licht" und den Segen des Herrn. Anfangs lief noch alles gut, also das Formatieren. Beim Booten von der Sicherungsdiskette gab es schon die ersten Schwierigkeiten. Ich betete um eine Lösung (die der Herr dann auch schenkte). Allerdings ging es den ganzen Tag so weiter. Bei jedem Hardware-Teil und bei jeder Software gab es Probleme. Mittlerweile war es später Abend, ohne dass der PC so lief, dass am Montag die Arbeit normal weitergehen konnte. Da immer noch kein Ende absehbar war, versprach ich meinem Vater am Sonntag nach der Gemeinde zu kommen und weiterzumachen. Auf dem Nachhauseweg heulte ich meinen Frust raus (ich hatte zudem schon etwas ausgemacht für den Sonntag) und betete zum Herrn. Natürlich fragte ich mich auch, warum das alles so kommen musste, wo ich doch im Vorfeld wirklich viel gebetet hatte. Als ich zu Hause ankam war es wieder einmal der Vers auf meinem Kalender "Gottes Wort für jeden Tag", der mich tröstete und ermutigte: "Ich aber, ich will nach dem HERRN ausschauen, will warten auf den Gott meines Heils; mein Gott wird mich erhören." (Micha 7,7) Ich sagte also mein Treffen am Sonntag ab und warf meine Bedenken, Sorgen, Nöte, Fragen usw. auf den Herrn. Am Sonntag fuhr ich dann wieder zu meinen Eltern, wo dann gegen 22 Uhr der PC endlich so lief, wie er sollte, natürlich nicht, ohne vorher nochmal viele Probleme bereitet zu haben. Das zeitaufwändigste Problem war der Drucker, doch als der endlich druckte (warum er das tat ist mir heute noch ein Rätsel!) durfte ich dem Herrn wirklich danken, denn Er hatte mir bei jedem Problem weitergeholfen und meine Gebete erhört. Seitdem hängt dieser Vers an meiner Küchentür und erinnert mich immer wieder an dieses Erlebnis.

S.M.

Die Verteilaktion

Schon von Anfang an hat der Herr Jesus mir aufs Herz gelegt, Sein Wort an die Menschen weiterzugeben. Das geschieht meist durch Verteilen oder Weitergabe von Schriften. Mal wieder hatte ich eine Verteilaktion für die ganze Stadt begonnen und nur noch wenige Stadtteile waren übrig, u. a. der, in dem ich aufgewachsen war. Diesen schob ich hinaus, weil mich dort ja viele Leute kannten und ich Angst hatte, dass sie mich verlachen würden. Da es Sommer war, würden auch viele Leute im Garten sein und mich sehen und erkennen... Ich betete, dass der Herr mir doch die Menschenfurcht nehmen möge, damit ich den Menschen die gute Botschaft bringen könne. Es war der 1. August, als ich das Kalenderblatt des Vortages von "Gottes Wort für jeden Tag" entfernte und folgender Vers zum Vorschein kam: "Geh hin nach deinem Haus zu den Deinen und verkünde ihnen, wie viel der Herr an dir getan hat." (Mk 5,19) Natürlich passt das nicht exakt, aber der Vers hat mich so sehr ermutigt, dass ich frohen Mutes und ohne Menschenfurcht hinging, und meinen ehemaligen Nachbarn das Wort Gottes brachte.

S.M.

Was sagt Gottes Wort?

Aufgrund einiger Umstände ergab es sich, dass ich die Gelegenheit hatte, mir die Arbeit in der Verwaltung eines Missionswerkes anzuschauen und zu überlegen, ob dies das Richtige für mich wäre. Dieser Schritt wäre mit großen Veränderungen verbunden gewesen. Umzug in eine Stadt, das heißt über 500 km von meiner Familie, meinen Freunden und allem Vertrauten entfernt. Vieles ging mir durch den Kopf. Wäre es der richtige Schritt? Oder sollte ich doch lieber in Bayern bleiben? Wäre es besser für meine Eltern, wenn ich weit weg wäre? Oder doch ganz in der Nähe? Oder, oder, oder? Würde ich die richtige Entscheidung treffen?

Ich lese die Sprüche entsprechend des Tagesdatums (Kapitel 1 am 1. des Monats usw.). So kam ich an meinem Reisetag (einem 16.) schon nach wenigen Versen auf eine Zusage Gottes, die mich ruhig werden und mich alles bei Ihm ablegen ließ: "Befiehl dem HERRN deine Werke und deine Gedanken werden zustande kommen", (Sprüche 16,3). Auf diesen Vers stützte ich mich bei meiner Entscheidung und wurde von Gott wunderbar geführt: Ich bin in Bayern geblieben.

S.M.

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