Das richtige Gerät zur rechten Zeit

    Mittwoch

    Schon vor einiger Zeit habe ich als EDV-Techniker versucht, bei einer Kundin das WLAN einzurichten. Leider war dies beim ersten Mal nicht erfolgreich. Die Kundin ist bei einem gewissen Internetanbieter. Während der Termin für den nächsten Besuch bei ihr schon auf heute, Mittwoch, feststand, rief dann die Kundin an, dass sie gerne den Termin auf Donnerstag verschieben wolle. Da fiel mir der Besuch bei einem anderen Kunden ein, der auch bei demselben Internetanbieter war. Dort hatte ich erfolgreich mit einem WLAN-Accesspoint ein Funknetz aufspannen können. Ich bestellte dann das Gerät, das auch dann erfreulicherweise am Mittwoch geliefert wurde.

    Nun kann ich beruhigt die Kundin morgen aufsuchen, da ich nun den passenden WLAN-Access-Point dabei habe. Ich bin dem Herrn Jesus wirklich dankbar für diese Führung, vor allem, dass sich genau alles zeitlich ausgegangen ist.

    Nachtrag, Samstag: Fortsetzung

    Diese Geschichte hat noch eine Fortsetzung: Ich versuchte nämlich vergeblich, ein Netzwerk aufzuspannen, obwohl die Installation vorschriftsmäßig verlaufen war. Bei einem Versuch, das Modem des Internetanbieters noch einmal neu zu starten, geschah es dann, dass dieses nicht mehr hochfuhr. Das bedeutete für die Kundin, dass sie erst einmal auf Internet und Telefon verzichten musste. Der Kundendienst, der die Störung aufnahm, konnte bereits am selben Abend noch einen Erfolg verbuchen. Jedoch stellte sich heraus, dass die Kundin bei den Telefonaten den Anrufer nicht hören konnte, der Anrufer aber sie hören konnte. - Ein weiteres Problem das ich zu lösen hatte. Wie sollte ich bei diesen verschiedenen Fehlermöglichkeiten nur die Ursache herausfinden?

    Am nächsten Tag, nachdem ich von mehreren Leuten Gebetsunterstützung angefordert hatte, ging ich dann wieder zu dieser Kundin. Ich fühlte mich wie ein Schaf, das zur Schlachtung geführt wird, und rief innerlich den Herrn Jesus und Gott an, er möge mir helfen. Und tatsächlich, Gott löste die Probleme eins nach dem anderen: Zuerst durfte ich herausfinden, dass das Nichthören des Gegenübers an dem Telefon selbst lag. Beim Drücken der "Lautsprechen-Taste" war das Gegenüber zu hören - ein Problem gelöst!

    Als nächstes stellte sich heraus, indem ich ein anderes Notebook in dem Raum aufstellte, dass auf jeden Fall das WLAN funktionierte. Offensichtlich gab es bei dem Notebook der Kundin ein Problem, obwohl der Treiber aktuell war und die WLAN-Funktion eingeschaltet war. Also ging das Internet, wenn auch nur über Kabel. Zweites Problem gelöst.

    Die Kundin hatte mich alleine arbeiten lassen, und als ich dann von der Arbeit nachhause fuhr, sah ich sie auf der Straße, und besprach all dieses mit ihr. Zum Schluss verabschiedete sie sich noch mit einem: "Der Herr sei mit Dir."

    Die Kundin hatte offensichtlich erkannt, dass der Herr Jesus Christus mit mir bei meinem Arbeiten gewesen war. Es freut mich wirklich, dass Gott die Ehre bekommen hatte. Ich möchte noch anmerken, dass ich die Arbeitszeit nicht angerechnet habe, da sie bereits beim Erstbesuch vor etwa zwei Monaten eine Pauschale gezahlt hatte.

    G.