Der gesegnete Autokauf

    Nachdem ich lange den Wagen meiner Mutter mitbenutzt hatte, entschlossen mein Bruder und ich eine Weile nachdem er bei mir eingezogen war, uns selbst einen Wagen zuzulegen.
    Ein Mann aus meiner Gemeinde, der sich mit Autos sehr gut auskannte, bat mir seine Hilfe an. Bald war meine nähere Wahl auf einen Fiat Punto gefallen, der erst viereinhalb Jahre alt war. Er stand bei einem Fordhändler in der Nähe, bei dem ich dann einen Termin vereinbarte. Mein Freund, seine Frau und ich sollten bei diesem Termin auch die Möglichkeit zu einer Probefahrt haben.

    Ich redete mit meinem Herrn über dieses Auto und er sagte, es das richtige. Natürlich kamen wir drei dann doch zur Probefahrt.
    Dann, an einem Samstag, fuhren wir zum Händler. Mein Freund nahm das Auto genau unter die Lupe und sagte dem Verkäufer, dass auf jeden Fall der Zahnriemen erneuert werden müsse. Außerdem bemängelte er die Bremsen, jedoch konnte der Verkäufer nicht versprechen, dass sie erneuert werden würden, sondern eben nur geprüft werden sollten. Die Probefahrt bestätigte die Meinung des Herrn.

    Am Montag ging ich dann zum Kauf des Autos. Der Autoverkäufer stellte einen Vertrag aus, den ich unterschrieb. Der Händler würde selbst alle Prüfungen und Reparaturen durchführen, deshalb musste ich noch eine Woche warten. Ich bat in der Zwischenzeit den Herrn: Herr, schenke mir auch neue Bremsen.
    Als ich dann heute den Händler aufsuchte, staunte ich nicht schlecht: Man hatte den Service gemacht inklusive Zahnriemen und neuer Bremsen. Ich war echt von Dank erfüllt. Aber es kam noch besser: Der Verkäufer erklärte mir, dass man auch den TÜV neu gemacht habe. So hatte ich statt acht Monaten plötzlich 24 Monate TÜV! Der Herr hatte mich echt überrascht!
    Ich gab den geliehenen Wagen zurück und begab mich dann wieder zum Fordhändler. Immer wieder betete ich: Herr, ich weiß, dass der Teufel nicht schlafen wird. Bewahre mich und meinen Bruder. Bewahre mich vor einem Unfall. Hilf uns!
    Und auch dieses Gebet erhörte der Herr: Auf dem Weg nach Hause erkannte ich wie durch Zufall, dass der Tank schon fast leer war! Dankbar für die Hilfe Gottes fuhr ich noch zur Tankstelle.
    Danke Herr!

    G.