Kalender-Verteilen im Supermarkt

    Vor über 18 Jahren fing ich an, für meinen Ort, M., um Erweckung zu beten. Seit einigen Jahren verteile ich mit Geschwistern zur Adventszeit Heukelbach-Kalender im Nachbarort. Doch dieses Mal blieben nach Weihnachten immer noch über 300 Stück übrig. Was sollte ich tun? Ich wandte mich an den Herrn mit dieser Frage.

    Es wurde mir dann klar, dass sich Herrn D., den Besitzer des örtlichen Edeka-Marktes in Mitterfelden, fragen sollte, ob ich nicht auch vor seinem Laden verteilen könne. Im Laufe der vergangenen Jahre hatte ich bei meinen Einkäufen ihn immer wieder gesprochen, und sie waren einander sympathisch geworden.

    Bei meinem nächsten Einkauf nach Weihnachten überreichte ich ihm einen Heukelbach-Kalender und fragte ihn mutig, ob ich vor seinem Laden diese Kalender verteilen könne. Und: Er sagte spontan zu!

    Dann, am Donnerstag nach Silvester, war es so weit: Ich stellte mich mit meinem Karton voller Kalender vor den Laden. Und die Leute nahmen gern die Kalender!

    Nach einiger Zeit kam Herr D. auf mich zu, und bat mich doch, im Inneren, in der Nähe der Kasse, weiter zu verteilen, da es doch draußen so kalt sei.

    Damit hatte ich nun wirklich nicht gerechnet! Und: Ich konnte alle Kalender weitergeben! Das war wirklich mehr als eine Gebetserhörung! Ich bin dem Herrn Jesus echt dankbar dafür, und habe nun Mut, nächstes Jahr wieder an Herrn D. heranzutreten.

    G.